Gestörter weiblicher
Hormonhaushalt

Der weibliche Hormonhaushalt ist komplex
und bei jeder Frau individuell

Hormone sind körpereigene, das heisst wir produzieren sie selber, Botenstoffe (geben Befehl) in der Blutbahn. Sie erteilen den Organen im Körper Befehle, damit der gesamte Organismus richtig arbeitet. Ein erhöhter oder zu niedriger Hormonspiegel hat zur Folge, dass der Körper, resp. seine Funktionen aus dem Gleichgewicht geraten.

Ein Frauenkörper durchlebt im Laufe seiner Zeit eine wahre Hormonreise, dabei stehen wir Ihnen bei jeder Etappe mit Rat und Tat zur Seite. Ob bei Vaginalproblemen, Blasenentzündung, Verhütung, Periodenbeschwerden, Wechseljahrbeschwerden oder Haarausfall.

Gerne begleiten wir Sie auf Ihrem Weg und helfen Ihnen, die aufgrund Ihrer Symptome geeignete Lösung für Sie zu finden.

Tipps gegen Hormonstörungen

Blasenentzündung
  • Trinken Sie viel Wasser (täglich mind. 1,5 Liter)
  • Gehen Sie regelmässig auf die Toilette – achten Sie dabei auf eine helle klare Farbe Ihres Urins
  • Leeren Sie Ihre Blase nach dem Geschlechtsverkehr – das spült Krankheitskeime aus
  • Übertreiben Sie es nicht mit übermässiger Intimpflege – sonst töten Sie wichtige Schutzbakterien
  • Reinigen Sie Ihren Intimbereich von vorne nach hinten – das verhindert das Aufsteigen von Bakterien in die Blase
Vaginalprobleme
  • Vermeiden Sie stark parfümierte Seifen oder Scheiden-Deodorants.
  • Tragen Sie das Pflegeprodukt im Intimbereich sanft mit den Händen auf.
  • Mit der Hygiene nicht übertreiben und keine übermässige Nutzung von Seifenprodukten. Wenn Sie gesund sind, genügt es, ausserhalb der Scheide für Sauberkeit zu sorgen. Das Innere der Scheide reinigt sich selbst.
  • Die Verwendung von milchsäurehaltigen Waschlotionen (z.B. Lactacyd) hilft allgemein, Scheideninfektionen vorzubeugen.
  • Waschlappen vermeiden, denn auf ihnen vermehren sich Erreger besonders leicht.
Menstruationsbeschwerden
  • Prostaglandine-Synthetase-Hemmer zur Schmerzbekämpfung
  • krampflösende Substanzen wie Kalziumantagonisten oder Magnesiumpräparate
  • durch Einnahme der Pille auf der hormonellen Ebene einwirken (Risiken wie Antriebsschwäche, Herzinfarkt, Krebserkrankung etc. beachten)
  • Omega-3-Fettsäuren einnehmen und den Verzehr von tierischen Produkten einschränken (diese verstärken Schmerzen und Entzündungen)
  • allfälliger Magnesiummangel beheben
  • Körper entsäuern
  • zyklische Gabe von Gestagenen (zur direkten Beeinflussung des Endometriums)
  • Wärmeanwendungen wie Heizkissen, Bettflasche oder heisses Vollbad (mit Johanniskrautöl als Badezusatz)
  • Massagen im Kreuzbein-/Lendenwirbelsäulen-Bereich
  • aktive leichte Gymnastikübungen
  • Tee's aus Schafgarbe, Kamille, Melisse oder Gänsefingerkraut
  • Akupunktur

Nur bei wirklichem Bedarf ein Medikament einsetzen und besser erst mit Hausmitteln versuchen, dem Schmerz entgegen zu wirken.

Prämenstruelles Syndrom (PMS)

Etwa eine Woche vor der Periode können Sie folgendes tun:

  • Kochsalz und Alkohol vermeiden
  • viel Wasser trinken (2 bis 3 Liter pro Tag)
  • ernähren Sie sich basisch (Gemüse, Salate, Sprossen, Nüsse, naturbelassene Öle, Früchte)
  • Vitalstoffe in Form von grünem Blattgemüse fördert die Blutneubildung (alternativ: Weizengraspulver in Wasser oder Smoothies)
  • Milchprodukte und Koffein meiden
  • genügend Mineralstoffe zuführen
  • Vitamin B gegen Krämpfe
  • Stress vermeiden

Während der Periode:

  • prophylaktisch Kräutertee trinken
  • Ingwer lindert Krämpfe
  • Brennnesseltee und Petersilie für eine problemlose Menstruation
  • Aromatherapie wirkt entspannend und entkrampfend
  • Wärmen
  • mindestens eine Banane pro Tag essen
  • Ablenkung durch Bewegung
Wechseljahrbeschwerden
  • Synthetische Stoffe fördern das Schwitzen. Tragen Sie deshalb Kleider aus natürlichen Fasern.
  • Bewegen Sie sich regelmässig an der frischen Luft, das hebt die Stimmung und stärkt Ihre Abwehrkräfte.
  • Entspannungstechniken können das psychische Wohlbefinden unterstützen.
  • Verbringen Sie Zeit mit Ihren Liebsten und schöpfen Sie daraus Energie.
  • Reden Sie mit Personen Ihres Vertrauens darüber, wenn Sie etwas bedrückt.
  • Eine leichte und vitaminreiche Kost unterstützt das allgemeine Wohlbefinden.
  • Achten Sie auf eine calciumreiche Ernährung. Dadurch beugen Sie Osteoporose vor.
  • Meiden Sie scharfe oder zu heisse Speisen, wenn Sie an Hitzewallungen leiden.
Haarausfall
  • Die essentiellen Wirkstoffe zur Behandlung von Haarausfall sind Cystin sowie Vitamine der B-Gruppe.
  • Vermeiden Sie chronischen Stress. Dies kann eine Ursache für Haarausfall sein.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen, um Ihrem Körper möglichst viele Nährstoffe zu liefern.
  • Vermeiden Sie Ihr Haar durch Hitzeeinwirkung und Färbemittel unnötig zu strapazieren.
  • Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Haarpflegeprodukte auf hochwertige Inhaltsstoffe, die Haar und Kopfhaut nicht reizen, sondern schonend reinigen.
Verhütung

Legen Sie Ihren Fokus auf:

  • die Zuverlässigkeit der Verhütungsmethode
  • die Verträglichkeit und die Nebenwirkungen
  • gesundheitliche Risiken
  • den gesundheitlichen Nutzen
  • die Information über den Schutz vor sexuell übertragbaren Erkrankungen

Je höher die Zuverlässigkeit der Verhütungsmethode, desto geringer ist das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft.

Chemische Produkte oder natürliche
Präparate zur Behandlung

Beispielsweise bei Wechseljahrbeschwerden gibt es auch Alternativen zu chemischen Hormonpräparate in Form von natürlichen Mitteln, die Hormonausschreitungen ausgleichen:

  • Traubensilberkerze:
    Erhöht den Östrogenspiegel und lindert damit Hitzewallungen, Schweissausbrüche, Stimmungsschwankungen und Prämenstruelles Syndrom. Es kann auch bei Kinderwunsch eingesetzt werden.
  • Mönchspfeffer:
    Erhöht den Progesteronspiegel und kann Zyklusschwankungen ausgleichen, hilft bei Menstruationsbeschwerden (PMS) und Wechseljahrbeschwerden. Gemeinsam finden wir die für Sie geeignete Behandlungsform. Kommen Sie vorbei, wir beraten Sie gerne individuell und persönlich.

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